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03.03.18 : Feuerwehren im Landkreis Harburg : So viele Einsätze wie noch nie absolviert – Mitgliedszahlen stiegen an

Wulfsen So viele Einsätze wie noch niemals zuvor mussten die 107 Freiwilligen Feuerwehren im vergangenen Jahr absolvieren. Zu sage und schreibe 4.192 Einsatzstellen ( 3016 : 2478 ) rückten die Feuerwehren insgesamt 5.485 mal aus ( 2016 : 3412 ). Dieses bedeutet eine sagenhafte Zunahme um 2073 Alarmierungen im Vergleich zum Vorjahr. „Diese starke Zunahme ist vor allem den vielen unwetterbedingten Einsätzen wie Orkanen oder Starkregenereignissen zurückzuführen“; betonte Kreisbrandmeister Volker Bellmann in der Vorstellung der Statistik im Rahmen der Dienstversammlung aller Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister in Wulfsen. Allein 2 000 mal galten die Einsatzstickworte für die Feuerwehren unwetterbedingten Einsätzen, umgestürzte Bäume oder vollgelaufene Straßen oder Keller waren die Haupteinsatzereignisse für die Feuerwehrkräfte. Einen leichten Rückgang gab es bei den Bränden, hier rückten die Feuerwehren 1.357mal zu 764 Bränden aus, dieses ist ein Rückgang um 24 Brände. Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Hilfeleistungen, hier rückten die Feuerwehren 4.128 mal aus, um bei 3.428 Hilfeleistungen zu arbeiten. Neben den wetterbedingten Einsätzen sind weitere Einsatzarbeiten dominierend. 109mal galt es, bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen Hilfe zu leisten. Ebenfalls einen Löwenanteil bei den Hilfeleistungen machten die Notfalltüröffnungen aus, diese stiegen weiter an, hier mussten 224 Einsätze geleistet werden. Einen leichten Rückgang gab es bei den Tragehilfen für den Rettungsdienst, diese Einsätze wurden 81mal absolviert. Ebenfalls einen leichten Rückgang gab es bei den Einsätzen wegen ausgelöster Brandmeldeanlagen oder privater Rauchwarnmelder, diese Zahl ging um elf Einsätze auf 230 Einsätze zurück. Bei allen Einsätzen zusammen retteten die Feuerwehrleute 852 Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen oder Zwangslagen. „Diese hohe Zahl kommt auch dadurch zustande, dass wir während der Orkane zwei Züge evakuieren mussten“, erläuterte Bellmann die im Vorgleich zum Vorjahr gestiegene Anzahl der geretteten Menschen um mehr als 400 Personen. Für weitere 40 Menschen dagegen kam jede Hilfe der Feuerwehr zu spät. Weiterhin retteten die Feuerwehren 36 Tiere aus Lebensgefahr, für weitere sieben Tiere kam ebenfalls jede Hilfe zu spät. Neben den Sturm- und Starkregeneinsätzen blieb bei Bellmann besonders der Hochwassereinsatz von mehreren Fachzügen der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Landkreis Hildesheim in Erinnerung, hier mussten im Sommer letzten Jahres viele Straßenzüge im Landkreis Hildesheim von Wassermassen befreit werden, dieser Einsatz dauerte fast zwei Tage lang an. Aber auch Großbrände wie der Sporthallenbrand in Roydorf wurden von Bellmann erwähnt. ER betonte, dass alle Einsätze bestens und präzise abgearbeitet wurden, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Ausbildung aller Feuerwehrleute.  Herausragend nannte Bellmann auch die Mitgliederzahl bei den Feuerwehren. Entgegen dem Landestrend stieg die Anzahl der aktiven Feuerwehrleute weiter an, Ende letzten Jahres waren 4.795 aktive Feuerwehrleute in den Einsatzabteilungen aktiv. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dieses einen Anstieg um 72 aktive Feuerwehrleute. „Aber wir dürfen uns nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern müssen weiterhin aktive Mitgliederwerbung bemühen“, verdeutlichte Bellmann. Hierbei zeigte er auf, dass in zwei Kommunen rückläufige Zahlen bei den aktiven Mitgliedern zu verzeichnen sind.  Bellmann war ebenso wie Landrat Rainer Rempe besonders erfreut darüber, dass im letzten Jahr 244 neue aktive Feuerwehrleute den Weg zur Feuerwehr fanden, sie wurden im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags feierlich für den Dienst in der Feuerwehr vereidigt.  Auch die Anzahl der Jugendfeuerwehrleute steigt weiter an, insgesamt 1458 Jungen und Mädchen engagieren sich in den 92 Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg. Dieses bedeutet einen Anstieg um 2,5 Prozent. Als Grund für die steigenden Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren sieht Bellmann auch die hervorragende Arbeit in den insgesamt 30 Kinderfeuerwehren des Landkreises Harburg. Im vergangenen Jahr wurden in Elstorf, Jesteburg, Thieshope und Wulfsen Kinderfeuerwehren gegründet, derzeit sind dort 529 Jungen und Mädchen dabei. In den kommenden Tagen steht mit der Gründung der Kinderfeuerwehr in Meckelfeld eine weitere neue Kinderfeuerwehr an.  Auch die Mitgliedszahlen bei den sieben musiktreibenden Zügen stieg leicht an, dort sind 180 Musiker und Musikerinnen aktiv ( 2016 : 175 ). Abgerundet wird der Personalstamm der Feuerwehren mit den 1.519 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen.

Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es von Landrat Rainer Rempe und Regierungsbrandmeister Uwe Quante, sie betonten, dass die Feuerwehren des Landkreises Harburg eine große, unerlässliche Stütze sind.      -kpw-

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