Brand in Buchholzer Ayslunterkunft

Geschrieben von Datum: 22/03/2026Kategorien: Einsätze 2025

Am Sonnabendmorgen wurde die Feuerwehr Buchholz um 08:00 Uhr zu einem Brand in einer Asylunterkunft in der Maurerstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus den Fenstern, zwei Container der betroffenen Wohneinheit standen in Vollbrand. Zunächst war unklar, ob sich noch weitere Personen in der aus vier Wohncontainern bestehenden Einheit befanden. Umgehend gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht, dass sich noch eine weitere Person in der Wohneinheit befinden könnte, nicht.

Eine Person hatte sich bereits eigenständig aus einem Fenster ins Freie gerettet. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Asylunterkunft ist in vier Blocks mit jeweils mehreren Wohneinheiten gegliedert. Aufgrund der unklaren Lage und der schnellen Brandausbreitung wurden vorsorglich rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft evakuiert. Parallel dazu ließ die Einsatzleitung die Alarmstufe auf F3-Y erhöhen, wodurch weitere Kräfte der Feuerwehren Dibbersen, Holm, Trelde und Emsen (Gemeinde Rosengarten) nachalarmiert wurden.

Das Feuer konnte durch den massiven Löschangriff zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwendig und dauerten längere Zeit an. Um versteckte Glutnester ablöschen zu können, musste das Dach der Container mit einer Spezialsäge geöffnet werden.

Während die Bewohner der drei nicht betroffenen Blocks bereits während der Nachlöscharbeiten in ihre Unterkünfte zurückkehren konnten, mussten für zwölf Personen aus dem betroffenen Block vorübergehend alternative Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Zur Sicherstellung der Einsatzhygiene richtete die Feuerwehr Trelde eine Hygienestation ein. Dort konnten die eingesetzten Kräfte ihre kontaminierte Schutzkleidung ablegen und eine erste Reinigung durchführen.

Vor Ort machten sich auch Kreisbrandmeister Jörn Petersen, der Erste Kreisrat Josef Nießen sowie der Bürgermeister der Stadt Buchholz, Jan-Hendrik Röhse, ein Bild von der Lage und unterstützten die Einsatzleitung.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu hat die Polizei aufgenommen.