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22.11.20 : Garagenbrand in Wistedt – Feuerwehren verhindern erfolgreich Übergreifen auf Wohngebäude

Wistedt. Zu einem Garagenbrand kam es in der Nacht auf Sonntag in der Sittenser Straße in Wistedt. Um 02:08 Uhr wurde der Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus über den Notruf 112 der Brand einer Garage gemeldet, woraufhin der diensthabende Disponent unter dem Stichwort F2 umgehend die Feuerwehren aus Wistedt und Tostedt alarmierte.
Noch vor dem Ausrücken der ersten Kräfte erreichten weitere Notrufe die Leitstelle. Da zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden musste, dass sich Personen in einem akut von Rauch und Flammen bedrohten Wohngebäude befinden könnten, wurde das Einsatzstichwort auf F2Y, Feuer mit Menschenleben in Gefahr, erhöht. In diesem Zuge wurden seitens des Rettungsdienstes zwei Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Lindhorst zusätzlich zu den bereits alarmierten Kräften der Feuerwehr an die Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Wistedt nur wenige Minuten nach der Alarmierung stand die Garage von etwa 60 m² Größe bereits im Vollbrand, Flammen schlugen aus dem gesamten Garagenkomplex und drohten auf das nahestehende circa 7 Meter entfernte Wohngebäude überzugreifen. Weiterhin entstand durch das Feuer ein starker Funkenflug in Richtung der Nachbarhäuser. Auch im Giebelbereich des Wohngebäudes war bereits eine Dampf- und Rauchentwicklung aufgrund der massiven Strahlungswärme des Garagenbrandes erkennbar. Umgehend wurden durch die Einsatzkräfte unter Atemschutz mehrere C-Rohre vorgenommen, um die Ausbreitung des Feuers auf das Wohngebäude zu verhindern. Parallel wurde das Wohngebäude evakuiert und eine im Haus befindliche Frau sowie ihr Kind zur Sichtung an den anwesenden Rettungsdienst übergeben.
Schnell zeigten die Maßnahmen Erfolg, sodass die Brandbekämpfung an der Garage intensiviert werden konnte. Eine Absuche nach Glutnestern mit Hilfe von Wärmebildkameras, auch aus dem Drehleiterkorb der Tostedter Drehleiter, zeigte glücklicherweise keine Ausbreitung auf das Wohngebäude. Zur Sicherstellung von ausreichend Atemschutzgeräteträgern wurden im Einsatzverlauf die Feuerwehren aus Otter und Heidenau nachalarmiert. Während die ersten Einsatzkräfte nach rund eineinhalb Stunden aus dem Einsatz entlassen werden konnten zogen sich die Nachlöscharbeiten bis 5:15 Uhr hin.
Insgesamt waren unter der Leitung des Tostedter Gemeindebrandmeisters Sven Bauer rund 50 Einsatzkräfte, darunter sechs Trupps unter Atemschutz, im Einsatz. Die Ermittlung des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache übernahm die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen vor Ort war. Es kam aufgrund der Nachtzeit zu keinen Verkehrsbehinderungen.

Nils Renken, GPW-V Tostedt

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