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28.07.18 : Weitere witterungsbedingte Einsätze fordern Feuerwehren – zuerst brannten Freiflächen und Unterholz, dann sorgte kräftiges Gewitter mit Sturmböen für Arbeit

Maschen/Landkreis Harburg Zuerst rannten Freiflächen und Unterholz, dann stürzten Bäume im Gewittersturm um – das Wetter der letzten Monate hat auch am Wochenende für reichlich Einsätze bei den Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt.

Zunächst rückten am Freitag um 9.48 Uhr erneut die Feuerwehren aus Stelle, Ashausen, Fliegenberg/R. und Maschen sowie die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofes an die Bahnstrecke Stelle-Mashcen aus, im Bereich des Bardenwegs in Stelle war es erneut zu dem Brand von Unterholz gekommen. Mit mehreren Strahlrohren löschten die Feuerwehrleute das Feuer ab, die Nachlöscharbeiten zogen sich über einige Zeit hin. Gut dreieinhalb Stunden später, um 13.14 Uhr wurden die Feuerwehren aus Todtglüsingen, Tostedt, Wistedt sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Heidenau und Hollenstedt in die Straße „In der Schaafheide“ in Todtglüsingen alarmiert, hier brannten Busch und Unterholz. Mit mehreren Strahlrohren gelang es der Feuerwehr auch hier, das Feuer rasch  unter Kontrolle zu bringen, die Nachlöscharbeiten zogen sich über eine längere Zeit hin. Um 20.11 Uhr schließlich wurden die Feuerwehren aus Hörsten und Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu einer brennenden Strohballenpresse in Hörsten alarmiert. Noch während der Alarmierung erhöhte die Rettungsleitstelle das Alarmstichwort bedingt durch viele weitere eingehende Notrufe und alarmierte die Feuerwehren aus Over/Bullenhausen, Moor sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Fleestedt, Maschen und Ohlendorf hinzu. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Strohballenpresse in voller Ausdehnung, das Feuer hatte auf zwei Bäume übergegriffen. Mit Hilfe eines C-Strahlrohres und eines Schaumrohres konnte der Brand ebenfalls schnell gelöscht werden, für die Nachlöscharbeiten wurde weiteres, mit Güllefässern an die Brandstelle gebrachtes Löschwasser benutzt, um die Brandstelle großzügig zu fluten. Hier endete der Einsatz für die Feuerwehren gegen 22.00 Uhr.

Der Sonnabend stand dann ganz im Zeichen des Gewitters, das gegen 15.20 Uhr über den Landkreis Harburg zog. In der Folge kam es, bedingt durch auftretende Sturmböen zu mehr als 20 Hilfeleistungseinsätzen für die Feuerwehren. In Buchholz stürzte um 15.23 Uhr ein Bau in die Oberleitung der Bahnstrecke Bremen- Hamburg und sorgte für eine Streckensperrung zur Beseitigung des Baums und der entstandenen Schäden. Die Feuerwehr Buchholz war hier im Einsatz. Die Feuerwehr Maschen rückte um 15.36 Uhr auf die BAB A 39, Richtungsfahrbahn Lüneburg aus, hier war kurz hinter der Anschlussstelle Maschen ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt, dieser wurde beseitigt. In Winsen deckte der Sturm Teile eines Daches in der Brahmsallee ab, auch hier half die Feuerwehr. Weitere sturmbedingte Einsätze mussten von den Feuerwehren in Beckedorf/Metzendorf, Buchholz Garlstorf, Harmstorf, Helmstorf, Moor, Ollsen, Toppenstedt und  Vahrendorf geleistet werden, allerorts wurden umgestürzte Bäume oder gefährliche Bäume und/oder Äste beseitigt.     -kpw-

Fotos  : Zimmermann/Feuerwehren Stadt Winsen

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