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26.06.20 : Großbrand zwischen Maschen und Stelle – ein Hektar Wald und Bahndamm in Flammen – neun Feuerwehren stundenlang im Einsatz

Maschen/Stelle Ein ausgedehnter Wald- und Bahndammbrand hat am Freitag abend neun Freiwillige Feuerwehren der Gemeinden Seevetal und Stelle sowie die hauptamtliche Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofs stundenlang in Atem gehalten. Ein Hektar Wald, Unterholz und Bahnböschung waren am Ende verbrannt.

Kurz nach 18 Uhr war zunächst die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofs zu einer unklaren Rauchentwicklung am Rande des Maschener Rangierbahnhofes alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt wurden aufgrund einer enormen, weithin sichtbaren Rauchentwicklungen umfangreiche Nachalarmierungen vorgenommen, durch die Winsener Rettungsleitstelle wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Maschen, Meckelfeld und Stelle nachalarmiert. Alle anrückenden Kräfte konnten sich an der weithin sichtbaren Rauchwolke orientieren. Die Brandstelle war zunächst nicht genau zu lokalisieren, erst nach einer kurzen Suche fanden die Kräfte die Brandstelle, ein Waldstück samt mehreren hundert Metern Bahndamm brannten ausgangs des Rangierbahnhofes in Richtung Stelle. Aufgrund der Intensität des Brandes ließ der Einsatzleiter, Stelles Ortsbrandmeister Christian Suhrbier weitere Feuerwehren nachalarmieren, in der Folge rückten noch die Feuerwehren Ashausen, Fliegenberg/Rosenweide, Moor, Ohlendorf und Over-Bullenhausen zur Brandstelle aus. IN Spitzenzeiten waren rund 130 Einsatzkräfte der genannten Feuerwehren am Einsatzort. Da die Brandstelle an einer Stelle lag, wo es keine Wasserversorgung gab, musste von zwei Seiten eine teilweise einen Kilometer lange Schlauchleitung verlegt werden, um ausreichend Löschwasser vor Ort zu haben. Weiter wurde das Löschwasser aus insgesamt vier Tanklöschfahrzeugen sowie weiteren wasserführenden Einsatzfahrzeugen eingesetzt. Mit einem massiven Löschangriff gingen die Einsatzkräfte vor, in der Anfangsphase mussten sie außerordentlich vorsichtig sein, das Feuer hatte einige Baumwipfel erreicht und sprang von Wipfel zu Wipfel weiter. Mit sechs C- und sieben D-Strahlrohren gelang es den Kräften schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausdehnung des Großbrandes zu verhindern. In dem Waldstück lagen viele abgeholzte Baumstämme, die dem Feuer zusätzlich Nahrung boten. Teilweise mit Netzmittel musste die Brandbekämpfung durchgeführt werden. Nach rund 30 Minuten hatten die Kräfte das Feuer so weit eingedämmt, dass die ersten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden konnten. Diese zogen sich über mehrere Sunden hin, erst in den späten Abendstunden war auch das letze noch schwelende Brandnest abgelöscht. Zum Tausch der großen Menge verbrauchter, verunreinigter Schläuche wurde die Bereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale nachgefordert, die vor Ort die benutzten Schläuche austauschte. Nach rund zweieinhalb Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Noch vor Ort übernahm die Polizei die weiteren Ermittlungen. Die Brandursache ist noch unklar.      -kpw-

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