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23.09.17 : Feuerwehren und Rettungsdienste proben Ernstfall auf der Elbe – hervorragende Zusammenarbeit aller Kräfte

Laßrönne Die Elbe bei Laßrönne war am Wochenende Schauplatz einer großangelegten Einsatzübung von Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehren. Angenommen worden war ein Schiffsunfall zwischen dem Fähranleger Hoopte und dem ehemaligen BGS Gelände in Haue, hier war laut Übungsvorgabe ein mit 40 Personen besetztes Schiff bei voller Fahrt auf einem Buhnenkopf aufgelaufen und havariert, in der Folge wurden alle mitfahrenden Passagiere, gespielt von Statisten und Jugendfeuerwehrleuten, verletzt. Hauptziel der von Carsten Arndt vom DRK ausgearbeiteten Übung war für alle Kräfte die Versorgung und Rettung der „Verletzten“ von dem freundlicherweise von der Erlebnisreederei Zollenspieker zur Verfügung gestellten Schiff, die Katalogisierung aller Patienten in der an Land aufgebauten Verletztensammel- und Betreuungsstelle und die Versorgung der Verletzten an Land. Rund 150 Einsatzkräfte von den Schnelleinsatzgruppen „Elbe“ und „Heide von DRK und JUH sowie Mitglieder der Fachzüge „Gewässerschutz“, „Wasserrettung“ und „ELW 2“ der Kreisfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Over/Bullenhausen waren an der Großübung beteiligt. Die Einsatzabschnitte waren bei Übungsbeginn klar unterteilt worden. Durch die Feuerwehren wurde die Rettung der „Verletzten“ von Bord und in der Ersteinsatzphase deren Versorgung übernommen, durch den Rettungsdienst erfolgte die medizinische Betreuung und Versorgung auf dem Wasser und an Land. Durch den Fachzug Gewässerschutz der Feuerwehren sowie die FF Over/Bullenhausen waren insgesamt zehn Klein- und Mehrzweckboote zu Wasser gebracht worden, mit denen die Kräfte des Rettungsdienstes und Feuerwehrleute auf das vermeintlich havarierte Schiff gebracht wurden. Parallel bauten weitere Kräfte des Rettungsdienstes am Elbufer unweit des ehemaligen Bundesgrenzschutzgeländes einen großen Behandlungsplatz auf. Die Rettungsdienstkräfte an Bord des Schiffs nahmen die Versorgung der Verletzten vor, diese wurden schon an Ort und Stelle nach ihrem angedachten Verletzungsmuster behandelt und in der Priorität für den Abtransport vorberietet. Die Verletzten wurden anschließend durch die Boote der Feuerwehr zu dem Behandlungsplatz gebracht, hier erfolgte die weitere Versorgung. An Land erfolgte eine Sichtung durch einen entsprechenden Notarzt, anschließend wurden alle Patienten versorgt und mit den bereitstehenden Rettungswagen weitertransportiert. Während der Übung kamen auch die Taucher der Feuerwehr Buchholz zum Einsatz, im Rahmen der Übung wurde simuliert, dass eine Person über Brod des Schiffs gefallen war. Durch die Taucher wurde die Person rasch gerettet und in das Boot der Feuerwehr Meckelfeld gerettet. Die aus Führungskräften der Kreisfeuerwehr, des DRK und der JUH sowie der Leitenden Notarztgruppe des Landkreises bestehende Beobachtergruppe hatte nach drei Stunden genug gesehen und ließ die Übung als erfolgreich für beendet erklären. Als Fazit wurde die sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte ausdrücklich gelobt. Weitere Schlussfolgerungen aus dieser Übung werden in einer folgenden Nachbesprechung aufgearbeitet.      -kpw-

 

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