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22.11.19 : Schornsteinbrand in Heidenau

Ein brennender Schornstein im Heidenauer Ortsteil Bahrensbuchsmoor/Avensenermoor erforderte am Freitagabend den Einsatz mehrerer Feuerwehren. Durch das Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden sowie die Ausbreitung auf weitere Gebäudebereiche erfolgreich verhindert werden.

Um 20:43 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Heidenau und Wistedt sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen aus Tostedt in die Straße Avensenermoor alarmiert. Aufmerksame Zeugen hatten offene Flammen sowie massiven Funkenflug aus einem Schornstein bemerkt und umgehend die Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus über den Notruf 112 informiert, welche umgehend die Alarmierung veranlasste.

Beim Eintreffen der ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr war noch immer ein starker Funkenflug sowie offene Flammen aus dem Schornstein eines größeren Hauses mit angeschlossener Scheune auf einem Hof zu erkennen. Sofort wurden durch den Einsatzleiter, Tostedts Gemeindebrandmeister Sven Bauer, mehrere Trupps unter Atemschutz auf den verschiedenen Etagen zur Sicherung mit C-Rohren eingesetzt. Parallel hierzu wurde die Revisionsklappe des Schornsteins geöffnet und Glut aus dem Aschekasten entfernt. Weitere Einsatzkräfte versuchten mit einem Schornsteinfegesatz den Schornstein offenzuhalten. Dies gelang jedoch aufgrund der sehr massiven Hitzeentwicklung im Schornstein nicht, sodass ein weiterer Satz der Feuerwehr Tostedt in den Einsatz kam, welcher mit einem weiteren Fahrzeug an die Einsatzstelle verbracht wurde.

Ferner wurde bereits frühzeitig über die Einsatzleitzentrale ein Schornsteinfeger an die Einsatzstelle im Avensenermoor angefordert. Durch die massive Zusetzung des Schornsteins war ein Kehren mit Mitteln der Feuerwehren nicht möglich. Bei einem Schornsteinbrand kann durch die Feuerwehr kein Wasser zum Löschen des Schornsteinbrandes eingesetzt werden, da dieses schlagartig verdampft und damit den Schornstein zerbersten lässt.

Problematisch bei dem Einsatz war die Nichterreichbarkeit verschiedener Schornsteinfeger. Während der rund eineinhalbstündigen Wartezeit auf einen Schornsteinfeger mussten die Einsatzkräfte mittels einer Rettungssäge Öffnungen in der umgebenden Dachverkleidung sowie Dachhaut schaffen, um an Glutnester außerhalb des Schornsteins zu kommen. Diese hatten sich in der Zwischenzeit gebildet, da die Hitze im Schornstein bedingt durch den zugesetzten Schornstein nur bedingt nach oben abziehen konnte. Die Glutnester wurden durch den gezielten Einsatz von Wärmebildkameras schnell entdeckt und abgelöscht und eine weitere Ausbreitung somit verhindert. Nach Eintreffen des Schornsteinfegers wurde der Schornstein gekehrt und die Gefahr beseitigt. Nach einer weiteren Kontrolle und Beseitigung der Glut aus dem Aschekasten und Schornstein war der Einsatz für die insgesamt 44 eingesetzten Einsatzkräfte - darunter 26 Atemschutzgeräteträger - schließlich nach rund drei Stunden Einsatzzeit abgeschlossen.

Zur Ermittlung der Brandursache sowie der Höhe des entstandenen Sachschadens war die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.

Nils Renken, GPW-V Tostedt

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