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21.11.19 : Großeinsatz von Feuerwehren aus Niedersachsen und Hamburg nach LKW Unfall auf der A 1 – Reinigungsmittel auf Ladefläche ausgelaufen

Machen/Hamburg Einen aufwändigen Feuerwehreinsatz für Feuerwehren aus Niederachsen und Hamburg hat ein LKW Unfall am Donnerstagvormittag auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg kurz vor der Anschlussstelle Harburg ausgelöst- Aus noch ungeklärter Ursache waren dabei gegen 11.00 Uhr zwei Sattelzüge miteinander kollidiert. Einer der beteiligten Sattelzüge hatte als Ladung 33 voll gepackte Paletten mit insgesamt 21 Tonnen Reinigungsmittel beladen. Eines der Gebinde wurde bei dem Unfall beschädigt, und das Reinigungsmittel trat aus. In der ersten Alarmierungsphase wurde durch die Winsener Rettungsleitstelle die Freiwillige Feuerwehr Maschen und die Freiwillige Feuerwehr Fleestedt zur Abarbeitung des Einsatzes alarmiert. Die Einsatzkräfte hatten bei der Anfahrt einige Mühe, die Unfallstelle zu erreichen, eine Rettungsgasse war teilweise so gut wie nicht vorhanden. Nach Eintreffen an der Unfallstelle und einer ersten Lageerkundung wurde festgestellt, dass für die Abarbeitung dieser komplexen Lage mit dem Binden der ausgetretenen Stoffe sowie dem Entladen des Sattelzuges unter Atemschutz weitere Einsatzkräfte benötigt wurden. Daher wurde zunächst die Feuerwehr Hittfeld nachalarmiert, wenig später wurde der Fachzug Gefahrgut der Kreisfeuerwehr mit Fahrzeugen und Personal der Feuerwehren EmsenLangenrehm, Fleestedt, Maschen und Nenndorf und der Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr nachalarmiert. Auch Kräfte der Feuerwehr Hamburg wurden nachgefordert, aus Hamburg wurde ein Löschzug sowie der Gefahrgutzug der Technik- und Umweltwache samt den dazugehörigen Führungsdiensten zur Unfallstelle entsandt. In Spitzenzeiten waren so mehr als 50 Feuerwehrleute mit rund 20 Einsatzfahrzeugen an der Unfallstelle. Die Autobahn A 1 musste für die erste Phase des Gefahrguteinsatzes in beiden Fahrtrichtungen zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg voll gesperrt werden. Erste Einsatzkräfte erkundeten unter umluftunabhängigen Atemschutz die Ladefläche des unfallbeteiligten Sattelzuges. Hier traten Stoffe aus und liefen auf die Fahrbahn. Mit Hilfe von Ölbindemitteln wurde dieses notdürftig abgestreut. Nach weiteren Rücksprachen zwischen den Kräften der Feuerwehren aus Hamburg und Niedersachsen wurde entscheiden, den Sattelzug mit dem Reinigungsmittel unter Feuerwehr-Begleitung zum nächstgelegenen Rasthof nach Hamburg-Stillhorn zu begleiten, dort wurden dann die weiteren Arbeiten an dem Fahrzeug durch die Kräfte der Feuerwehr Hamburg übernommen und durchgeführt. Bis in die frühen Abendstunden waren die Hamburger Feuerwehrkräfte damit beschäftigt, den LKW zu entladen. Drei leckgeschlagene Gebinde wurden am Ende gefunden und sichergestellt. Für die Feuerwehren aus Niedersachsen endete der Hilfeleistungseinsatz nach gut eineinhalb Stunden. Durch die entstandene Sperrung der viel befahrenen A 1 kam es in beiden Fahrtrichtungen zu teils erheblicher Staubildung. Menschen wurden durch den Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei hat hierzu die weiteren Ermittlungen übernommen       -kpw-

Fotos : Remon Hirschmeier, FF Maschen

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