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160 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst probten in Ohlendorf den Ernstfall mit Erfolg

Ohlendorf Mit Erfolg haben am Sonnabend 160 Einsatzkräfte von Feuerwehren und der JUH des Landkreises Harburg eine großangelegte Einsatzübung absolviert. Was war passiert : Großeinsatz für die Feuerwehren und den Rettungsdienst des Landkreises Harburg am Sonnabend vormittag auf dem Gelände des Gemüsegroßhäbdlers Behr in der Ohlendorfer Straße in Ohlendorf. Es hatte sich ein Gefahrgutunfall ereignet, vier Mitarbeiter wurden verletzt, mehrere chemische Stoffe reagierte miteinander und eine giftige Wolke bildete sich. Was sich wie ein schlimmes Szenario anhörte, war in Wahrheit eine großangelegte Einsatzübung mehrerer Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaften sowie der Feuerwehr Seevetal in Zusammenarbeit mit der Johanniter Unfall Hilfe. Laut der vom stellvertretenden Kreisbereitschaftsführer Michael Matthies aus Lülleu ausgearbeiteten Übungsvorgabe hatte der Fahrer eines Gabelstaplers dabei mehrere Gebinde mit Wasserstoffperoxid und einem Düngemittel beschädigt. Die beiden Stoffe reagierten miteinander und bildeten im Umkreis auf dem Sattelauflieger und dessen Umfeld eine giftige Wolke. Bei dem Versuch, die Unfallfolgen zunächst gering zu halten, wurden vier durch Statisten dargestellte Betriebsangehörige verletzt. Zunächst wurde die Feuerwehr Ohlendorf mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch“ alarmiert. Bei Eintreffen der Ohlendorfer Kräfte wurde sofort erkannt, dass es sich um einen Gefahrgutunfall handelt und die Feuerwehr Maschen sowie die Fachzüge Gefahrgut, Spüren&Messen und Dekont-P ( Personendekontamination ) der Kreisfeuerwehr nach alarmiert. Auch der Einsatzleitwagen aus Ashausen und die Einsatzgruppe der Johanniter Unfall Hilfe kamen zu Hilfe. Unter der Gesamteinsatzleitung vom zweiten stellvertretenden Kreisbereitschaftsführer Martin Heidtmann aus Schwinde wurden zunächst die vier von der ersteingetroffenen Feuerwehr Ohlendorf geretteten „verletzten“ Mitarbeiter vom Fachzug Dekont-P dekontaminiert, anschließen wurden sie dem Rettungsdienst zur Behandlung übergeben. Eine weiträumige Absperrung rund um den betroffenen Sattelauflieger wurde veranlasst, in der gesamten Umgebung wurden durch die Mitglieder des Fachzugs Spüren&Messen Schadstoffmessungen durchgeführt, und mehrere Feuerwehrleute des Fachzugs Gefahrgut gingen in Chemikalienschutzanzügen zur Gefahrenbeseitigung vor. Nahezu der gesamte Auflieger wurde dabei entladen, ehe das beschädigte Gebinde sichergestellt und geborgen werden konnte. Nach gut drei Stunden hatten die Verantwortlichen genug gesehen und ließen die Übung als erfolgreich für beendet erklären. Sie äußerte sich mit dem Gesehenen zufrieden, in Kürze wird eine umfangreiche Nachbesprechung stattfinden. Ein Dank der Beteiligten ging an die Firma Behr, die ihr Gelände und Equipment für die Großübung zur Verfügung gestellt hatte.     -kpw-

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