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05.07.20 : Brennende Fritteuse in Tostedter Restaurant – 2 Verletzte

Zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Tostedter Mehrfamilienhaus in der Straße Unter den Linden wurden am Sonntagmorgen um 10:06 Uhr die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Tostedt und Todtglüsingen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle direkt an der B75 wurde eine starke Rauchentwicklung aus einem Restaurant im Erdgeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses festgestellt. Umgehend wurden erste Kräfte zur Brandbekämpfung und Menschenrettung unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, ein Mitarbeiter hatte bereits erste Löschversuche mit einem Pulverfeuerlöscher vorgenommen, konnte das Feuer jedoch nicht löschen.
Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befinden, wurde durch den Einsatzleiter das Stichwort auf Feuer mit Menschenleben in Gefahr erhöht. Seitens des Rettungsdienstes wurden durch die Einsatzleitzentrale im Winsener Kreishaus umgehend drei Rettungswagen, darunter ein Rettungswagen aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) sowie das Notarzteinsatzfahrzeug des DRK aus Seevetal an die Einsatzstelle alarmiert. Außerdem wurde die Feuerwehr Wistedt alarmiert, welche allerdings in Bereitstellung vor Ort blieb.
Zügig konnte durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit einem Feuerlöscher die Fritteuse gelöscht und eine weitere Ausbreitung auf den Küchenbereich verhindert werden. Die Absuche des Gebäudes auf weitere akut in Gefahr befindliche Personen verlief glücklicherweise negativ. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde jedoch vorsorglich ein Säugling durch den Rettungsdienst in ein Hamburger Krankenhaus eingeliefert. Der Mitarbeiter des Restaurants zog sich bei den Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung zu und wurde ebenfalls in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
Insgesamt waren unter der Leitung des Tostedter Gemeindebrandmeisters Sven Bauer rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren eingesetzt, darunter vier Trupps unter Atemschutz. Im Anschluss an die Löschmaßnahmen wurde das Gebäude durch den Energieversorger spannungsfrei geschaltet und der betroffene Bereich mittels Wärmebildkameras auf versteckte Glutnester untersucht.
Letztlich konnten die letzten Einsatzkräfte nach rund 2 Stunden die Einsatzstelle verlassen und an die Polizei übergeben. Aufgrund des Einsatzes musste die Bundesstraße 75 voll gesperrt werden. Zur Ermittlung der Brandursache sowie Schadenhöhe war die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort.

Nils Renken, GPW-V Tostedt

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